Brutplatz

Turmfalken sind bereits nach einem Jahr fähig, sich fortzupflanzen.

Dem Turmfalken reicht eine kleine Mulde im Sand oder Stein, in die er die Eier legt. Die Nistmulde muss nur die Aufgabe erfüllen, dass die Eier nicht wegrollen können. Damit gibt es erst den Eiern und später den Jungvögeln ausreichend Wärme und Sicherheit. Sie können eng aneinander liegen und sich gegenseitig wärmen. Wie alle Falken bauen die Turmfalken keine Nester. In den Städten nistet der Turmfalke gerne an Kirchtürmen und anderen höhen Gebäuden. Im Gebirge, an Felskanten oder Steinbrüchen. Oft nutzen Turmfalken auch alte Krähennester an Waldrändern oder auf einzelnen Bäumen. Auch Nistkästen an höhen Gebäuden werden gerne genommen. Wir haben unseren Falkenkasten mit feinem Kies ausgelegt. Beide Turmfalken haben zur Erstellung der Nistmulde immer wieder mit den Klauen gescharrt, um eine Vertiefung herzustellen. Auch haben sie ihren Körper in die leichte Mulde hineingedreht, was schon wie ein Probesitzen aussah. Wichtig ist, dass die Eier nicht hinausrollen können.

Das folgende Video zeitgt einen Terzel in unserem Nistkasten aus dem Jahr 2014, der balzt und eine Nistmulde scharrt.